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Wie der Reuters Digital News Report 2016 zeigt, beziehen aktuell mehr Menschen ihre Nachrichten über Soziale Medien als über Printmedien.

Die Reuters Studie betrachtet den Nachrichtenkonsum Erwachsener in 26 Staaten, darunter 20 europäische Länder sowie die USA, Kanada, Brasilien, Australien, Japan und Korea. Dabei macht die Studie einen eindeutigen Trend nicht nur zu digitalen Medien insgesamt aus, sondern auch hin zu sogenanntem "Distributed Content" bzw. "Distributed News". Dies bedeutet, dass viele Verlage ihre Nachrichten zunehmend direkt in Social Media veröffentlichen. Der Grund dafür liegt darin, dass vor allem die jungen Nutzer kein Interesse daran haben, das Umfeld ihrer Sozialen Medien zu verlassen, sie navigieren erst gar nicht zu den Online-Ausgaben der klassischen Nachrichtenverlage. Zudem verlieren die Verlage auf ihren eigenen Plattformen Werbeeinnahmen - nicht zuletzt, weil die Verbreitung von Ad Blockern erheblich zugenommen hat.

Treibende Kraft des Erfolgs der Sozialen Medien sind erwartungsgemäß die jungen Nutzer, die auch dafür sorgen, dass mittlerweile mehr mobil gesurft wird als via Desktop-Computer. Vor allem die 18- bis 24-Jährigen bewegen sich mit ihren Smartphones am liebsten innerhalb weniger Apps (allen voran auf Facebook) und beziehen Nachrichten auch über diese. Die Nachrichten auf den Social Media werden meist entlang der Interessen der einzelnen Nutzer an diese ausgeliefert. Die Nutzer werden also nicht mit einer umfassenden Nachrichtenschau konfrontiert, sondern erhalten vor allem das, wofür sie sich sowieso schon interessieren. Gerade politische Neuigkeiten fallen so unter den Tisch.

Die Reuters-Studie zeigt deutlich, dass das klassische Businessmodell der etablierten Nachrichten-Verlage nicht mehr haltbar ist. Selbst wenn die Verlage direkt bei den Sozialen Medien publizieren, werden sie oft gar nicht als Urheber der News wahrgenommen. Doch Teil der Social Media Community zu sein, gibt ihnen zumindest die Chance den weiter einbrechenden Revenue auf den Verlags-eigenen Portalen wett zu machen. Die Nachrichtenwelt ist also im Begriff sich komplett zu verändern!

Den Reuters Digital News Report 2016 finden Sie hier.