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Alljährlich veröffentlicht die Nachrichtenagentur Reuters einen Report über die erwarteten Trends in der Medienbranche. Um diese zu ermitteln, bedient sich Reuters einer großangelegten internationalen Umfrage bei maßgeblichen Medienmachern, darunter namhafte Geschäftsführer von Medienunternehmen, Ressortchefs oder auch Marketingleiter. Durch die Befragung verschiedener Funktionsträger kann die Umfrage verschiedenste Aspekte zu Tage fördern. Für das nun angebrochene Jahr kommt die Studie auf den ersten Blick zu geradzu widersprüchlichen Erkenntnissen, die sich jedoch bei näherer Betrachtung gut erklären lassen.

So blicken immerhin 73 % der Befragten optimistisch ins neue Jahr, zumindest, was die Erwartungen für die jeweils eigene Organisation angeht. Und das, nachdem die Ergebnisse des Vorjahres eher pessimistisch waren. Dass die Angst um die Existenz des eigenen Medienunternehmens heuer nachgelassen hat, mag daran liegen, dass große Einschnitte teilweise 2019 passiert sind und damals befürchtete Entlassungen vollzogen wurden. Nun hat man sich bereits auf die neue Situation eingestellt und es scheint das Gefühl vorzuherrschen, dass man sich an neue Rahmenbedingungen gewöhnt hat und sich in der Lage sieht, mit diesen zurecht zu kommen. Ausnahmen bei dieser generell optimistischen Sichtweise bilden jedoch die öffentlich-rechtlichen Medienanstalten. Sie tun sich weit schwerer auf veränderte Bedingungen und zunehmende kommerzielle Konkurrenz bei gleichzeitiger Budgetkürzung zu reagieren.

Die verhaltene Zuversicht, was das eigene Überleben anbelangt, kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich viele Medienmacher in einem äußerst schwierigen Umfeld sehen. Angesichts der Tatsache, dass 85 % der Befragten der Meinung sind, dass sie mehr tun müssen, um faktenbasierten Journalismus zu schützen, kommt dies deutlich in dem Report zutage. Seriöse Medienmacher sehen ihre Arbeit zunehmend von Populisten und Social Media, aber auch öffentlichem Desinteresse an fundiertem Journalismus gefährdet. Sie sehen sich dadurch auch in einer ihrer wichtigsten demokratischen Aufgaben - der objektiven und kritischen Berichterstattung - behindert und müssen zunehmend Zeit in Rechtfertigung und Vertrauensaufbau stecken.

Ein immer wichtigeres Thema in Medienkreisen ist die automatisierte, durch künstliche Intelligenz unterstützte Berichterstattung. Sie wird durchaus differenziert gesehen, einerseits als sinnvolle Möglichkeit, Content zu individualisieren und damit durch überschaubaren Aufwand möglichst viele Leser anzusprechen, andererseits aber auch als Beschleuniger von Falschmeldungen.

Nähere Informationen sowie einen Link zum Download des kompletten Reports (beides in Englisch) finden Sie bei digitalnewsreport.org.

 

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