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Wie bekommt man als Online-Medium mehr Leser bzw. Lesezeit? Die spontane Annahme ist, dass man so viel wie möglich publizieren sollte, um möglichst viele Leser zu erreichen. Genau das widerlegen jedoch Studien des Online-Magazins "Digiday", das sich mit Onlinemedien und deren Marketing-Strategien beschäftigt. Demnach erhöht sich die Verweildauer von Lesern bei einem Medium mit der Exklusivität ("uniqueness") und Qualität von Inhalten. Stoßen Leser auf Nachrichten, die ihnen eigentlich nichts Neues bieten oder die schlecht geschrieben sind, lässt ihr Interesse schnell nach.

Einige renommierte Zeitungen in Europa haben sich diese Erkentniss zu Herzen genommen und erstaunt festgestellt, dass sie mit weniger Content mehr Leser - oder besser gesagt: längere Verweildauern - auf ihren Online-Kanälen verzeichnen können. Sowohl die britischen Zeitungen "The Guardian" und "The Times of London" als auch die französische "Le Monde" haben ihr Online-Angebot zum Teil merklich reduziert.

"Le Monde" ging dabei sogar so weit, dass es auf 25 Prozent seines ursprünglichen Web-Contents verzichtete, das dadurch eingesparte Geld jedoch in den Ausbau seiner Redaktion steckte. Und dieser Zug hat sich gelohnt, denn die besser recherchierten und somit exklusiveren Nachrichten brachten mehr Leser und vor allem auch längere Lesezeiten.

Eine erfreuliche Erkenntnis, dass man mit Qualität besser fährt als mit Quantität und das in einer Zeit, in der man immer noch auf vielen Online-Portalen die immer gleichen trivialen News findet!

 

Alljährlich veröffentlicht die Nachrichtenagentur Reuters einen Report über die erwarteten Trends in der Medienbranche. Um diese zu ermitteln, bedient sich Reuters einer großangelegten internationalen Umfrage bei maßgeblichen Medienmachern, darunter namhafte Geschäftsführer von Medienunternehmen, Ressortchefs oder auch Marketingleiter. Durch die Befragung verschiedener Funktionsträger kann die Umfrage verschiedenste Aspekte zu Tage fördern. Für das nun angebrochene Jahr kommt die Studie auf den ersten Blick zu geradzu widersprüchlichen Erkenntnissen, die sich jedoch bei näherer Betrachtung gut erklären lassen.

So blicken immerhin 73 % der Befragten optimistisch ins neue Jahr, zumindest, was die Erwartungen für die jeweils eigene Organisation angeht. Und das, nachdem die Ergebnisse des Vorjahres eher pessimistisch waren. Dass die Angst um die Existenz des eigenen Medienunternehmens heuer nachgelassen hat, mag daran liegen, dass große Einschnitte teilweise 2019 passiert sind und damals befürchtete Entlassungen vollzogen wurden. Nun hat man sich bereits auf die neue Situation eingestellt und es scheint das Gefühl vorzuherrschen, dass man sich an neue Rahmenbedingungen gewöhnt hat und sich in der Lage sieht, mit diesen zurecht zu kommen. Ausnahmen bei dieser generell optimistischen Sichtweise bilden jedoch die öffentlich-rechtlichen Medienanstalten. Sie tun sich weit schwerer auf veränderte Bedingungen und zunehmende kommerzielle Konkurrenz bei gleichzeitiger Budgetkürzung zu reagieren.

Die verhaltene Zuversicht, was das eigene Überleben anbelangt, kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich viele Medienmacher in einem äußerst schwierigen Umfeld sehen. Angesichts der Tatsache, dass 85 % der Befragten der Meinung sind, dass sie mehr tun müssen, um faktenbasierten Journalismus zu schützen, kommt dies deutlich in dem Report zutage. Seriöse Medienmacher sehen ihre Arbeit zunehmend von Populisten und Social Media, aber auch öffentlichem Desinteresse an fundiertem Journalismus gefährdet. Sie sehen sich dadurch auch in einer ihrer wichtigsten demokratischen Aufgaben - der objektiven und kritischen Berichterstattung - behindert und müssen zunehmend Zeit in Rechtfertigung und Vertrauensaufbau stecken.

Ein immer wichtigeres Thema in Medienkreisen ist die automatisierte, durch künstliche Intelligenz unterstützte Berichterstattung. Sie wird durchaus differenziert gesehen, einerseits als sinnvolle Möglichkeit, Content zu individualisieren und damit durch überschaubaren Aufwand möglichst viele Leser anzusprechen, andererseits aber auch als Beschleuniger von Falschmeldungen.

Nähere Informationen sowie einen Link zum Download des kompletten Reports (beides in Englisch) finden Sie bei digitalnewsreport.org.

 

Bisher hat Facebook kontinuierlich die Erwartungen von Börsen-Analysten übertroffen. Doch nach Veröffentlichung der Geschäftszahlen vom Juni dieses Jahres blieb das Social-Media-Unternehmen diesmal unter den Erwartungen. Die Börse reagierte gestern (25.10.2018) nachbörslich mit einem Aktieneinbruch von mehr als 25 Prozent.

Nun ist es nicht so, dass Facebook nicht mehr wächst, aber die Wachstumsraten sind nicht mehr so hoch wie erwartet. Dabei brechen auch die Gewinne aktuell noch nicht ein, denn das Werbegeschäft läuft offensichtlich auch nach dem Skandal um Camebridge Analytica und den Missbrauch von Nutzerdaten noch glänzend. Doch die Gewinnzunahme von "nur" 31 Prozent innerhalb des zurückliegenden Jahres nimmt sich gegenüber den 63 Prozent im Vorjahr bescheiden aus.

Noch enttäuschender schien für die Analysten jedoch die Entwicklung der Nutzerzahlen zu verlaufen. Sie hatten ein Wachstum von 2,25 Milliarden Nutzern für das vergangene Jahr prognostiziert, tatsächlich kamen aber nur 30 Millionen neue Facebook-User dazu.

Der Sturz der Aktie erfolgt aus denkbar hohem Niveau, so dass in der Spitze 150 Milliarden Dollar an Börsenwert verbrannt wurden. Auch heute dümpelt die Aktie noch auf ihrem "niedrigen" Stand und ist aktuell 147,40 Euro wert gegenüber 184,76 Euro zum Börsenschluss gestern.

Nicht nur die DSGVO bereitet dem Online-Handel Probleme, nach einer Gerichtsentscheidung stellt nun auch die Bitte um Bewertungen im Netz eine Abmahn-Gefahr dar.

Nachdem das Amtsgericht Braunschweig sowie das Landgericht Braunschweig in vorherigen Instanzen entschieden hatten, dass es für Händler zulässig sei, gemeinsam mit der per E-Mail verschickten Rechnung eine Bitte zur Bewertung zu versenden, sah das der Bundesgerichtshof (BGH) in seiner Revision anders. Laut dieser verstößt der Händler damit gegen § 7, Absatz 3 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). Die Bitte um Bewertung wird vom BGH als Werbemaßnahme gesehen, die der vorherigen, ausdrücklichen Zustimmung des Kunden bedürfe.

Im Falle einer Zuwiderhandlung gegen diese Entscheidung droht Online-Händlern ein Ordnungsgeld in Höhe von bis zu 250.000 €.

Bei Sprachassistenten denken wir meist an Siri, Google Now und Cortana, also Chatbots der absoluten Online-Giganten. Diese sind in der Lage erstaunlich realistisch anmutende menschliche Gesprächspartner zu simulieren. Ihre Einsatzgebiete sind recht umfangreich, sie umfassen die Steuerung von Transaktionen, von Online-Suchen oder aber auch von Computerfunktionen. Doch es gibt auch einfachere Lösungen für Sprachassistenten und diese werden auch für kleinere Unternehmen immer interessanter. Denn überall dort, wo die Kommunikation und Interaktion mit Kunden sich um dieselben oder ähnlich verlaufende Prozesse dreht, ist der Einsatz von Sprachassistenten denkbar.

Das bedeutet allerdings nicht, dass nun jedes Unternehmen einen Sprachbot einsetzen sollte. Dies sollte nur dort erfolgen, wo umfangreiche Analysen zeigen, dass sie verlässlich und sinnvoll eingesetzt werden können. In Frage kommen die Sprachassistenten über all dort, wo intern oder extern viel Support bzw. Service erbracht werden muss. Kann man die Abläufe der Service-Dienstleistungen in übersichtliche und klare Entscheidungswege untergliedern, so kann prinzipiell der Einsatz von Chatbots funktionieren.

Sprachassistenten können auf unterschiedliche Weise funktionieren: entweder über das gesprochene oder das geschriebene Wort. Chatbots können sich also tatsächlich mit uns unterhalten oder aber sie agieren beispielsweise in Form eines Online-Chats. So oder so muss eine komplexe Spracherkennungstechnologie eingesetzt werden. Und da diese zwar in manchen Fällen bereits gut funktioniert, aber oftmals doch auch an ihre Grenzen kommt, empfehlen Experten einen Service oder Support anzubieten, der immer auch die Option enthält einen menschlichen Ansprechpartner kontaktieren zu können.

Sprachassistenten sollten also zunächst den menschlichen Kontakt nicht ersetzen, sondern ergänzen. Das gilt insbesondere in Bereichen, in denen man mit weniger technikaffinen Kunden rechnen muss oder dort, wo Entscheidungswege doch so komplex sind, dass man mit erhöhten Fehlerquoten durch den Chatbot-Einsatz rechnen muss.

Klar ist jedoch auch, dass Sprachsteuerung mittelfristig immer wichtiger werden wird. Gerade jüngere Nutzer bevorzugen immer mehr den umkomplizierten Einsatz des gesprochenen Wortes.

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